Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe!

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„Unsere Teilhabe am Leben darf nicht länger eingeschränkt
werden“, fordert Ramona Günther. „Für mich war das Impfen selbstverständlich. So
sollte es auch für andere sein. Sonst gehen uns all die Menschen mit Behinderung
verloren, die wegen Corona nur noch zuhause hocken. Und es wird sehr schwer, sie
wieder zu erreichen und in ihr früheres Leben zurückzuholen.“ Günther, die dem
Bundesvorstand der Lebenshilfe als sogenannte Selbstvertreterin angehört, arbeitet in
einer Werkstatt für behinderte Menschen im Schwarzwald.

Menschen mit Behinderung schützen

„Langsam sinkende Ansteckungszahlen dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Wir müssen alles dafür tun, dass Menschen mit Behinderung geschützt und wir im
Herbst nicht von einer weiteren Corona-Welle überrollt werden“, ergänzt Ulla Schmidt,
Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin. Dabei geht
es der Lebenshilfe darum, durch eine ausreichend hohe Impfquote die Teilhabe am
gesellschaftlichen Leben für alle zu sichern. Ulla Schmidt: „Dieses Ziel können wir nur
durch eine allgemeine Impfpflicht erreichen!“

Infos in Leichter Sprache

Menschen mit Behinderung sind in der Pandemie eine besonders vulnerable Gruppe. In
den ersten Corona-Wellen waren sie oftmals isoliert in ihren Wohneinrichtungen und
konnten nicht zur Arbeit oder Schule gehen. Die Betreuung leisteten dann meistens
Angehörige. Die Folge ist, dass Menschen mit Behinderung aus dem öffentlichen Bild
fast verschwunden sind.
Alle Forderungen der Lebenshilfe sind in einem Positionspapier zusammengefasst, das
im Internet unter  http://www.lebenshilfe.de zur Verfügung steht (auch in Leichter Sprache).

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Von | 2022-02-16T15:02:04+00:00 Februar 16th, 2022|Allgemein, News|Kommentare deaktiviert für Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe!