Besucherrekord beim Adventsbasar

Um den Text anzuhören, verwenden Sie bitte ReadSpeaker

Zurück zur Natur– so lautete das Motto beim Adventsbasar der Lebenshilfe am vergangenen Wochenende. Nicht nur die mit echtem Tannengrün geschmückten Holzhäuschen im Außenbereich des Drahtesels vermittelten einen Hauch von Nostalgie, auch bei den zum Verkauf angebotenen Dekoartikeln, Kränzen und Gestecken in der Ausstellungshalle stand das Thema Naturmaterialien im Vordergrund. Natürlich durfte hier und da etwas festliches Glitzern nicht fehlen, denn das gehört auch beim Basar der Lebenshilfe zum weihnachtlichen Ambiente. Und so standen an den Verkaufsständen naturbelassene Holzengel, glitzernde Weihnachtskugeln, mit Tannenzapfen dekorierte Kränze und mit LED-Lichterketten geschmückte Weihnachtsbäume einträchtig nebeneinander. Allerdings nicht lange, denn unmittelbar nach der Öffnung des Basars begann der Run auf Dekoartikel und Kränze und das nicht nur ganz unmittelbar, sondern auch unter Mitthilfe einiger technischer Hilfsmittel. „Viele Gäste haben die Artikel mit dem Handy fotografiert und zum Aussuchen an die Daheimgebliebenen geschickt. So konnten alle dabei sein, ein Bummel über den Basar der ganz besonderen Art also“, hat die Leiterin der Lebenshilfe-Tagesstätte, Heima Schwarz-Grote, beobachtet.

Dekokauf via Handy

Der Kauf via Telefon hatte allerdings so seine Tücken, denn die vielen Leckereien, die der Brötchengeber auf dem Adventsbasar im Angebot hatte, ließen sich natürlich nur live genießen. Davon machten die Besucherinnen und Besucher gern gebrauch – Schokowaffeln, Donuts und natürlich auch der puderzuckerbestreute Stollen fanden reißenden Absatz. Gute Tradition ist es, dass der Erlös aus dem Stollenverkauf der Lebenshilfe-Stiftung Horizonte zugutekommt. Den ersten Schnitt in das weihnachtliche Gebäck durften die Geschäftsführerin der Lebenshilfe, Gisela Tresch, der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Hillje, Dr. Hans Joseph Schoop, der stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Horizonte, und Bäckermeister Thomas Schlake vor den Augen der Gäste vornehmen.

Echtes Leben und Kinderchor unterhalten die Gäste

Viele Wochen vor der Eröffnung des Adventbasars haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werkstätten der Lebenshilfe bereits mit der Herstellung der Holzdeko begonnen, und auch für die Auswahl der Materialien zum Schmücken der Kränze und Gestecke wurde viel Sorgfalt verwendet. „Wir haben uns Tipps zum Beispiel auf der Messe ,Christmas and more‘ in Bremen geholt. Rot und Silber sind wieder große im Kommen und das Dekorieren mit Naturmaterialien wie Zimtstangen, Orangen und Tannenzapfen liegt voll im Trend“, so Lebenshilfe-Mitarbeiterin Melanie Rosekeit, die zusammen mit ihrer Kollegin Ina Eilers erstmals für die Herstellung der Adventsgestecke zuständig war. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Resonanz“, so Rosekeit. Zufrieden mit den Mitsing- und Mitwipp-Qualitäten der Besucherinnen und Besucher waren auch die Band Echtes Leben und die jungen Sängerinnen und Sänger des Kinderchors der Grundschule Spaden, die für ihr weihnachtliches Musikprogramm viel Beifall erhielten.  Bis in den späten Nachmittag hinein riss der Ansturm der Besucherinnen und Besucher beim Adventsbasar nicht ab. Für die Lebenshilfe-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heißt es nun, frei nach Sepp Herberger: Nach dem Basar ist vor dem Basar. Denn Weihnachten 2018 kommt bestimmt und damit auch die nächste Adventsausstellung.

Fotos: Münch

Zurück zur Übersicht
Von |November 30th, 2017|Aktuelles, News|Kommentare deaktiviert für Besucherrekord beim Adventsbasar