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Freiwillig

Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst, FSJ oder Bufdi – die Lebenshilfe freut sich über (junge) Menschen, die sich als Freiwillige auf Zeit ins Team einreihen wollen: Es warten vielfältige Arbeits- und Erfahrungsgebiete.

Freiwillig

Seit dem Jahre 2012 bietet die Lebenshilfe in ihren Einrichtungen das Freiwillige Soziale Jahr an. Es löst das bis dahin durchgeführte Berufsvorbereitende Soziale Jahr ab. Die Lebenshilfe stellt in ihren unterschiedlichen Einrichtungen insgesamt 17 Plätze zur Verfügung.

Was ist das FSJ?

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) richtet sich an junge Menschen, die bald ihre Schule beendet haben und bei denen Überlegungen zur Berufswahl anstehen. Es dient der Orientierung, gerade, wenn ein Beruf im sozialen Bereich angestrebt wird. Beim FSJ erproben junge Menschen ihre ersten Schritte in die zukünftige Arbeitswelt, angeleitet durch langjährige, berufserfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das FSJ bietet die Möglichkeit, Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln und sich praxisbezogen auf Beruf, Ausbildung oder Studium vorzubereiten. Während des FSJ engagieren sich junge Menschen in einem der praxisbezogenen und fachlichen Schwerpunkte.

Welche Ziele und Inhalte gibt es?

Im Rahmen des FSJ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, in unserer Einrichtung eigene Kenntnisse und Fähigkeiten zu erproben und neue zu erwerben, neue Menschen in verschiedenen Lebenssituationen kennenzulernen, ihr Leben „auf eigene Füße zu stellen“, ihre Vorstellungen von einem eventuellen späteren Ausbildungsweg im sozialen Bereich zu klären und zu lernen, wie sie die Interessen und Bedürfnisse anderer erkennen und bewerten, und wie sie ihre eigenen formulieren und durchsetzen können.
Durch die Möglichkeit, das Einsatzgebiet aus einem der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder in der Einrichtung auszuwählen, haben die Bewerber die Chance, sich einer Aufgabe zu stellen, die seinem Interesse oder sogar dem späteren Berufsziel entspricht.
Die Einführung und Anleitung in die verschiedenen Tätigkeitsfelder erfolgt durch den Sozialdienst unserer Werkstätten. Die Begleitung in den einzelnen Gruppen wird durch pädagogisch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe sichergestellt. Neben dem Vorstellen und Kennenlernen unserer Einrichtung gehört auch die Teilnahme an Fortbildungen und Anleitungsgesprächen zu den Aufgaben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Fragen und Antworten zum FSJ

Wann beginnt das FSJ?

Je nachdem wann die einzelnen Stellen frei werden, beginnt das FSJ immer zum 1. Juli bzw. 1. September eines jeden Jahres.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das FSJ interessieren, müssen ihre Schulzeit beendet haben. Die Eignung zum Einsatz im sozialen Bereich und die Bereitschaft zur Arbeit und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung müssen gegeben sein.

Welche Leistungen gibt es?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Anspruch auf eine angemessene Fortbildung während des Jahres. Die Kosten hierfür trägt die Lebenshilfe. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Taschen- und Verpflegungsgeld in Höhe von insgesamt EUR 370. Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden von der Lebenshilfe gezahlt; in der Regel besteht der Kindergeldanspruch weiter. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht Urlaub von 26 Tagen für ein Jahr zu.

Wird das FSJ als Praktikum anerkannt?

Dieses ist abhängig von der Art der Ausbildung und der Ausbildungsstätte oder vom Studiengang und der Hochschule. Im Regelfall erfolgt eine Anerkennung. Gerne setzen wir uns mit den Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen in Verbindung.

Welche Fortbildungen gibt es?

Das FSJ beginnt in der Regel mit einem einrichtungsinternen Einweisungsseminar. Hier lernt man die Einrichtung, seine Rechte und Pflichten kennen, erfährt etwas über Behinderungsbilder und den Umgang mit Hilfsmitteln.

Bewerbungsverfahren

Für das FSJ kann man sich jederzeit bewerben. Da die Nachfrage nach den Stellen jedoch sehr hoch ist und nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht, empfiehlt sich eine rechtzeitige Bewerbung. Das Bewerbungsverfahren läuft in der Regel ab November des Vorjahres. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören neben dem Bewerbungsanschreiben zwei Passfotos, eine Kopie des letzten Schulzeugnisses und ggf. Kopie der Nachweise über ehrenamtliche Tätigkeiten, Erste-Hilfe-Kurs etc. Beim Einreichen von Bewerbungen bitte auf Mappen und Klarsichthüllen verzichten und nur Kopien einreichen.

Infos und Bewerbung

Lebenshilfe Bremerhaven e. V.
Thorsten Strüver
Hakenweg 25
27578 Bremerhaven
Tel.: 0471/9626-862

E-Mail

Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

Auch die Lebenshilfe Bremerhaven bietet Plätze im Arbeitsbereich der Anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder der Tagesstätte. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, die Gruppen werden von jeweils einem/r Gruppenleiter/in betreut, die durch Teilnehmer/innen am Bundesfreiwilligendienst unterstützt werden.
Zu Ihren Aufgaben in unserer Einrichtung gehören die Unterstützung der Arbeit mit erwachsenen, überwiegend geistig behinderten Menschen, Hilfestellung bei der Anleitung und Betreuung in der Gruppe, pädagogische und pflegerische Hilfen, Begleitung der Gruppe bei Außenaktivitäten und Begleitung der Mitarbeiter/innen zu Förderangeboten.

Fragen und Antworten zum BFD

Wann beginnt der BFD?

Je nachdem wann die einzelnen Stellen frei werden, in der Regel jedoch zum 1. September eines jeden Jahres.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Bewerberinnen und Bewerber, die sich für das BFD interessieren, müssen ihre Schulzeit beendet haben. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen mindestens 16 Jahre alt sein – eine Altersobergrenze gibt es nicht. Die Eignung zum Einsatz im sozialen Bereich und die Bereitschaft zur Arbeit und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung müssen gegeben sein.

Welche Leistungen gibt es?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Anspruch auf eine angemessene Fortbildung während des Jahres. Die Kosten hierfür trägt die Lebenshilfe. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Taschen- und Verpflegungsgeld in Höhe von mindestens  EUR 370. Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden von der Lebenshilfe gezahlt; in der Regel besteht der Kindergeldanspruch weiter. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht Urlaub von 26 Tagen für ein Jahr zu.

Wird der BFD als Praktikum anerkannt?

Dieses ist abhängig von der Art der Ausbildung und der Ausbildungsstätte oder vom Studiengang und der Hochschule. Im Regelfall erfolgt eine Anerkennung. Gerne setzen wir uns mit den Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen in Verbindung.

Welche Fortbildungen gibt es?

Der BFD beginnt in der Regel mit einem einrichtungsinternen Einweisungsseminar. Hier lernt man die Einrichtung, seine Rechte und Pflichten kennen, erfährt etwas über Behinderungsbilder und den Umgang mit Hilfsmitteln. Im Laufe des Jahres finden vier externe Seminarwochen des Bundesamtes für zivilgesellschaftliche Angelegenheiten und ein dreitägiges Seminar durch die Einrichtung statt.

Bewerbungsverfahren

Für den BFD sind Bewerbungen jederzeit möglich. Da die Nachfrage nach den Stellen jedoch sehr hoch ist und nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht, empfiehlt sich eine rechtzeitige Bewerbung. Das Bewerbungsverfahren läuft in der Regel ab November des Vorjahres. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören neben dem Bewerbungsanschreiben zwei Passfotos, eine Kopie des letzten Schulzeugnisses und ggf. Kopie der Nachweise über ehrenamtliche Tätigkeiten, Erste-Hilfe-Kurs etc. Beim Einreichen von Bewerbungen bitte auf Mappen und Klarsichthüllen verzichten und nur Kopien einreichen.

Infos und Ansprechpartner

Thorsten Strüver
Tel.: 0471/9626-862

E-Mail