Loading...
Um den Text anzuhören, verwenden Sie bitte ReadSpeaker

Gemeinsam

Die Lebenshilfe Bremerhaven kooperiert mit Partnern wie der Arbeiterwohlfahrt und der Diakonie Bremerhaven, wenn es um die Schaffung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung geht. Die Lebenshilfe Stiftung Horizonte hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Freizeitaktivitäten für Menschen mit Behinderung zu unterstützen.

Stiftung Horizonte

Am 2. Dezember 1998 hat die Lebenshilfe Bremerhaven die Stiftung Horizonte gegründet. Zielsetzung der Stiftung ist es, das im Laufe der Entwicklung der Lebenshilfe Bremerhaven geschaffene umfassende Netz von Versorgungsangeboten und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung zu erhalten. Dafür bedarf es einer zukunftsorientierten Finanzgrundlage, zu der die Stiftung betragen soll: Die Stiftung, basierend auf dem Stiftungsgesetz des Landes Bremern und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, stellt die jährlichen Vermögenserträge für die Erfüllung des festgelegten Stiftungszwecks zur Verfügung.

Zuwendungen an die Stiftung Horizonte sind frei von der Erbschafts- und Schenkungssteuer und gemäß Einkommen-Steuer-Gesetz als Sonderausgaben abzugsfähig.

Was bedeutet stiften?

Stiftungen müssen grundsätzlich ihr Vermögen erhalten. Nur die jährlichen Vermögenserträge stehen für die Erfüllung des festgelegten Stiftungszweckes zur Verfügung. Stiften heißt also, Vermögen dauerhaft dem Stiftungszweck zu widmen. Zweck der Stiftung ist der Bereich der Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Die Stiftung fördert alle Freizeit- und Ferienmaßnahmen mit den dazugehörigen begleitenden Elementen der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Ortsvereinigung Bremerhaven e.V. Dieser Zweck wird verwirklicht durch Maßnahmen zur Bildung, Betreuung, Erholung und sportlichen Betätigung von Menschen mit geistiger Behinderung. Diese Bereiche werden vom Staat immer weniger gefördert.

Was haben Sie als Stifter vom Stiften?

Ihr persönliches Engagement lebt auf Dauer in der Stiftung weiter. Sie stiften Nutzen im Sinne des Gemeinwohls und helfen bedürftigen Menschen hier in Bremerhaven. Sie verbinden Ihr gemeinnütziges Engagement mit der erfolgreichen und angesehenen Arbeit der Lebenshilfe, Ortsvereinigung Bremerhaven e.V. Sie haben die Gewissheit, bei der Erfüllung einer wichtigen sozialen Aufgabe dauerhaft zu helfen. Sie erhalten selbstverständlich für Ihre Zustiftung oder Ihre Spende eine Spendenquittung und werden ausführlich über die Arbeit der Stiftung informiert.

Infos und Ansprechpartnerin

Simone Reinhardt
Tel.: 0471/9626-711

E-Mail

Albert-Schweitzer-Wohnen und Leben gGmbH

Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Bremerhaven hat die Lebenshilfe Bremerhaven den Albert-Schweitzer-Wohnstätten e.V. (ASW) begründet.

Im Sommer 2015 entschied die Mitgliederversammlung des ASW den Verein stärker in die Funktion eines Fördervereins zu überführen – die Aufgabe ein vielfältiges Angebot für  Menschen mit geistigen Behinderungen in allen Fragen rund um das Thema Wohnen, Leben und Teilhabe wurde dann von der neu gegründeten  „Albert-Schweitzer- Wohnen und Leben gGmbH“  (ASWuL)  übernommen. Alleiniger Gesellschafter dieser gemeinnützigen Gesellschaft ist der ASW e.V.

Neben den Wohnangeboten bietet die ASWuL auch kompetente Beratung in verschiedenen Themenbereichen und Hilfeleistungen im Rahmen des Persönlichen Budgets an.

http://www.asw-bhv.de

Infos und Ansprechpartner

Helge Treiber, Vorstand und Geschäftsführer
Tel.: 0471/952520

ARISTA Service gGmbH

Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Bremerhaven hat die Lebenshilfe Bremerhaven 2012 die ARISTA Service gGmbH gegründet mit dem Ziel, Wohnplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen und ihnen dabei ein möglichst selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Bereits 2012 wurde im Haus am Sollacker der Arbeiterwohlfahrt die Einrichtung „EigenHeim“ eröffnet, in der zunächst neun Bewohnerinnen und Bewohner einzogen. Im Januar 2016 konnte ein von der Lebenshilfe Bremerhaven errichteter, 2,1 Millionen teurer Neubau in der Stresemannstraße 236 a – b bezogen werden. Hier fanden die Bewohnerinnen und Bewohner der „EigenHeim“-Einrichtung eine neue Heimat, insgesamt leben nun 17 Bewohnerinnen und Bewohner in den geräumigen Appartements.

Das Haus unterteilt sich in zwei Einheiten mit acht bzw. neun Bewohnerinnen und Bewohnern. Alle Appartements sind mit einem eigenen Bad ausgestattet, ermöglichen den Einbau einer Küche und verfügen über eine eigene Terrasse. In beiden Wohneinheiten gibt es großzügige Gemeinschafträume, eine Küche, ein Wohnzimmer, Wäscheraum und ein Pflegebad zählen dazu. Die Einheiten sind mit einem Mitteltrakt miteinander verbunden, in dem sich Büros befinden.

Derzeit leben in der Einrichtung neun Männer und acht Frauen im Alter zwischen 22 und 62 Jahren. Alle Bewohnerinnen und Bewohner gehen einer Tagesstruktur in den Werkstätten oder der Tagesstätte der Lebenshilfe Bremerhaven nach.

Für die durchgängige Betreuung stehen qualifizierte Fachkräfte aus dem pädagogischen und pflegerischen Bereich zur Verfügung. Unterstützt wird das Team von mehreren Aushilfen, Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst sowie Praktikantinnen und Praktikanten aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Infos und Ansprechpartner

Thorsten Strüver
Tel.: 0471/9626-862 oder 0471/308337-0

E-Mail

Kulturhaven

„Eine Stadt für alle – das ist unser Ziel und das wird Bremerhaven erreichen“, so hat es Oberbürgermeister Melf Grantz in seinem Vorwort für den Kommunalen Teilhabeplan der Stadt Bremerhaven geschrieben. Eine Stadt für alle, das heißt, eine Stadt, in der es jeder Bürgerin und jedem Bürger möglich ist, am gesellschaftlichen Leben in jedem Lebensbereich teilzuhaben.

Das scheint selbstverständlich, aber für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere für Menschen mit einer Behinderung, ist es genau das nicht. Hier nun setzt das Projekt „Kulturhaven inklusive“ der Lebenshilfe Bremerhaven an, denn zu einem selbstbestimmten Leben von Menschen mit Behinderung gehört auch die weitestgehend barrierefreie Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen. „Den Begriff Barrierefrei verstehen wir dabei sowohl im räumlichen als auch im medialen und sozialen Sinne, etwa beim Besuch von Theatern, Kinos, Museen und Bibliotheken“, so Martina Löwner. Die gelernte Journalistin gemeinsam mit ihrer Kollegin Rosemarie Brikmanis-Brückner unter anderem die Entwicklung eines sogenannten interaktiven Stadtplans, der barrierefreie Kultureinrichtungen in der Stadt anzeigt. Die Gründung eines Kulturstammtisches, an dem sich Menschen mit und ohne Behinderung  austauschen können, gehört ebenso zum Projekt wie das Erstellen einer onlinegestützten Lernplattform, mit deren Hilfe sich Interessierte zum Thema Inklusion und kulturelle Teilhabe in der Stadt informieren können.  Das Stadttheater, die Volkshochschule sowie die Stiftung Horizonte der Lebenshilfe sind die Kooperationspartner des Projekts, das von der Aktion Mensch für drei Jahre gefördert wird.

Das Büro „Kulturhaven inklusive“ befindet sich in „die Theo“ in der Lutherstraße 7 in Bremerhaven.

Infos und Ansprechpartnerinnen

Martina Löwner und Rosemarie Brikmanis-Brückner
0471/30 94 73 84

E-Mail