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Pädagogischer Bereich

Die Aufgaben des Pädagogischen Bereichs innerhalb der Lebenshilfe Bremerhaven ergeben sich aus der für die Anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen maßgeblichen Werkstattverordnung (WVO). Dort heißt es in §5, Absatz 3: „Zur Erhaltung und Erhöhung der im Berufsbildungsbereich erworbenen Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit des behinderten Menschen sind arbeitsbegleitend geeignete Maßnahmen durchzuführen“. Zur konkreten Ausformung regelt § 10 Absatz 1 WVO weiter: „Die Werkstatt muss zur pädagogischen, sozialen und medizinischen Betreuung der behinderten Menschen über begleitende Dienste verfügen, die den Bedürfnissen der behinderten Menschen gerecht werden. Eine erforderliche psychologische Betreuung ist sicherzustellen.“

Infos und Ansprechpartner

Mirko Stokic
Tel.: 0471/96265-17

E-Mail

Sozialer Dienst

Der Soziale Dienst ist dem Begleitenden Dienst übergeordnet. Zu seinen Aufgaben zählen überwiegend administrative und organisatorische Dinge wie das Einleiten und Organisieren von Fördermaßnahmen. Darüber hinaus gehört die Findung von Arbeitsplätzen für Mitarbeiter mit Behinderung innerhalb und außerhalb der Werkstätten sowie die Begleitung und Betreuung zu den Aufgaben. Die Durchführung von Fallbesprechungen, das Angebot von Beratungen über Werkstattangelegenheiten, das Herstellen und Pflegen von Elternkontakte sowie die Fort- und Weiterbildung für Mitarbeiter mit und ohne Behinderung sind ebenfalls Bestandteile des Aufgabenbereichs. Nicht zuletzt erfüllt der Sozialde Dienst auch Dokumentationspflichten gegenüber den Kostenträgern, verantwortet und begleitet das Eingliederungsverfahren und den anschließenden Berufsbildungsbereich.

Infos und Ansprechpartnerin

Annette von Kamp
Tel.: 0471/9626-873

E-Mail

Begleitmaßnahmen

Die Begleitmaßnahmen des Pädagogischen Bereichs der Lebenshilfe Bremerhaven gliedern sich in differenzierte Angebote, um den persönlichen Ansprüchen der Menschen mit Behinderung individuell gerecht werden zu können.

Gruppenförderung

Das Lernen in der Gruppenförderung ist geprägt durch gemeinschaftliches Erarbeiten. Dieses soll in einer möglichst angstfreien und partnerschaftlichen Atmosphäre erreicht werden. Durch den intensiven Kontakt in der Gruppe werden die sozialen Beziehungen mit anderen gestärkt und gefördert.

Die Arbeit in der Gruppenförderung der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) umfasst zehn Plätze und ist reserviert für Beschäftigte, die einen ganzen Arbeitstag nicht bewältigen können. In der Gruppenförderung erfahren sie Ausgleich zur Werkstattarbeit. Als Gruppe erleben sie regelmäßig gemeinsame Aktivitäten wie Reiten, Schwimmen und andere Bewegungsangebote als verlässlichen Fixpunkt im Tages- oder Wochenablauf.

Das Lebenshilfe-Konzept sieht vor, dass Beschäftigte mit unabhängig vom Grad ihrer Behinderung, die Möglichkeit der gesellschaftlichen und sozialen Integration erhalten. Der Bereich der Gruppenförderung ist Teil dieses Konzeptes.

Die Entwicklung von Projekten, die ein mehr perspektivisches Lern- und Erfahrungsfeld garantieren, vereins- und gruppenübergreifende Kontakte fördern und lernpsychologisch ausgerichtet sind, wird gerne aufgenommen und realisiert.

Mehr Informationen:

Flyer Gruppenförderung (149,75 KB)
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Gesundheitsförderung

Die Angebote der Krankengymnastik und der Motopädie dienen der Verbesserung der Bewegungsmöglichkeiten der Beschäftigten mit Behinderung. Ansatzpunkte sind dabei die Verbesserung der Bewegungsprogrammierung bei cerebralen Bewegungsstörungen, um bestehende Bewegungsmöglichkeiten zu erhalten und zu erweitern. Dadurch entsteht eine größere Handlungsfähigkeit. Darüber hinaus werden spezielle Behandlungsformen angewendet, um eine Verbesserung der allgemeinen Befindlichkeit zu erreichen und um einer Verschlechterung der Gesamtkonstitution vorzubeugen. Durch die Übung im Umgang mit Hilfsmitteln wie Rollstühlen oder das Benutzen von Gehilfen sollen eine größere Selbständigkeit und eine Förderung in den lebenspraktischen Bereichen erreicht werden.

Die Motopädie ergänzt die Angebote im Bewegungsbereich. Sie ist ein auf die Entwicklung der gesamten beeinträchtigten Persönlichkeit des Menschen ausgerichteter Ansatz. Das Hauptanliegen einer motopädisch/ mototherapeutischen Förderung besteht darin, den Einzelnen in seinen Handlungen (verstanden als funktionelle Einheit von Wahrnehmen, Denken, Orientieren, Sprechen, Bewegen und Erleben) zu begreifen und je nach Einzelfall unterschiedliche motorische Aktivitäten im Rahmen von Bewegungsangeboten bzw. -aufgaben in Gang zu bringen.

Infos und Ansprechpartnerin

Micaela Zenk
Tel.: 0471/96265-25

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Sportförderung

Die Arbeit von Menschen mit Behinderungen in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (Wfbm) steht im Spannungsfeld zwischen betrieblicher Produktivität und der Berücksichtigung individueller Möglichkeiten und Bedürfnisse. Die sportpädagogische Förderung und die entsprechenden Angebote finden auf freiwilliger Basis statt und werden von etwa Dreiviertel aller Beschäftigten genutzt.

Durch Sport und Spiel wie beispielsweise Fußball, Kegeln oder Tischtennis wird die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung verbessert, die Selbstverwirklichung und die Gesamtpersönlichkeit wird gefördert. Ziel ist die Entwicklung der psychomotorischen Lern- und Funktionsfähigkeit und die Prävention von Bewegungsmangelkrankheiten. Darüber hinaus besteht das pädagogische Ziel, sozial Kompetenz sowie emotional-affektiver Ausdrucksmöglichkeiten zu erwerben.

Infos und Ansprechpartner

Marco Kühne
Tel.: 0471/96268-78

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Pflege

Die Kolleginnen und Kollegen des Bereichs Pflege unterstützen Menschen mit Behinderung bei den Toilettengängen und in der Körperhygiene, gewährleisten im individuellen Bedarfsfall die zuverlässige Medikamentengabe und stehen im Notfall innerhalb der Werkstattarbeitszeit zur Verfügung.

Fort- und Weiterbildung

Über das Arbeitsleben und die Beschäftigung in der Werkstatt hinaus bieten wir für Menschen mit Behinderung auch in Zusammenarbeit mit externen Anbietern Fort- und Weiterbildungsangebote. Hier finden Sie das aktuelle Angebotsheft.

Flyer Fortbildungen 1.  Halbjahr 2018 (2,50 MB)
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 Infos und Ansprechpartner

Mirko Stokic
Tel.: 0471/96265-17

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Club 71

Seit 1971 bietet die Lebenshilfe Bremerhaven im Club ’71 Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen. So gibt es z.B. regelmäßig Disco, Kino, Kegeln, Tischtennis und vieles mehr. Hier finden Sie Informationen zu unseren Club-Angeboten.

Flyer Club71 August – November 2017 (1,27 MB)
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 Infos und Ansprechpartner

Mirko Stokic
Tel.: 0471/96265-17

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Echtes Leben

Die Band „Echtes Leben“ ist eine Musikgruppe der Lebenshilfe Bremerhaven, die seit Januar 2006 besteht. Seither treffen sich die Musikbegeisterten immer dienstags zur Probe, um gemeinsam mit einem pädagogischen Mitarbeiter Lieder zu singen. Die Auswahl der Stücke treffen die Musiker selbst: Hauptsächlich werden deutsche Schlager gespielt, aber auch Lieder mit englischen Texten sind dabei. Regelmäßig tritt „Echtes Leben“ auch bei kleinen Festen innerhalb und außerhalb der Lebenshilfe auf.

Infos und Ansprechpartner

Jörg Michalleck
Tel.: 0471/96268-74

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Alles nur Theater

Die Theatergruppe der Lebenshilfe trifft sich regelmäßig donnerstags im Haus der VHS. Einstudiert werden meist selbstgeschriebene kurze Stücke, oft Sketche, meist werden dabei auf humorvolle Weise Themen aus dem Lebensalltag von Menschen mit Behinderung aufgenommen.

Infos und Ansprechpartnerin

Rosemarie Brikmanis-Brückner
Tel.: 0471/96268-88

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