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Tagesstätte

Die Tagesstätte entwickelte sich aus der Tagesförderstätte und aus dem Vorhaben des Bundeslandes Bremen, Menschen mit besonderem Förderbedarf gemeindenah zu versorgen und Großeinrichtungen zu schließen.

Innerhalb des Verbundsystemes ,,Werkstätten für Menschen mit Behinderungen” (WfbM) wird dem Personenkreis von erwachsenen Menschen mit besonderem Förderbedarf ein Angebot unterbreitet, das auf die individuellen einzigartigen Einschränkungen eingeht und unter Berücksichtigung der notwendigen Hilfen eine Eingliederung in die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ermöglicht.

Qualifizierte Fachkräfte stehen bei ihrem Start in eine möglichst weitgehende Integration in allen Lebensbereichen mit Kompetenz und persönlichem Engagement zur Seite.

Die Tagesstätte mit ihrem tagesstrukturierten Angebot sieht es als ihre Aufgabe, den Betreuten zu ermöglichen, zuverlässige, befriedigende und tragfähige Beziehungen aufzubauen, Lebensfreude und Sinnerfüllung aus dem jeweiligen Tun zu erfahren, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Kenntnisse und Einsichten zu fördern. Schon der tägliche Wechsel zwischen häuslicher Umgebung und Tagesstätte mit allen dazu gehörenden Kriterien wie Aufstehen, Körperpflege, Anziehen ist für viele schwerstbehinderte Menschen das Erbringen einer enormen Leistung. Die Teilnahme am Tagesangebot erfordert viel Energie.

Die Durchlässigkeit zwischen Tagesstätte und WfbM ermöglicht auch die Teilnahme an Arbeitsprozessen der Produktion, um so die Vielfalt der Angebote abzurunden. Auch wenn die Betreuten, die am Arbeitsprozess teilhaben können, diesen nicht in seinem Umfang erfassen, können sie durch den sozialen Bezug, durch die Fülle der daraus resultierenden Erfahrungsmöglichkeiten für die weitere Entwicklung ihrer Persönlichkeit Nutzen ziehen.

Die Gestaltung des Tages durch die Anbindung an eine feste Gruppe/Gemeinschaft soll den Betreuten Orientierungshilfe und zusätzlicher Schutz bzw. Rückzugsmöglichkeit sein. Hier werden lebenspraktische Angebote umgesetzt und die weiteren Förderangebote mit dem therapeutischen bzw. pädagogischen Personal abgestimmt.

Die überschaubare Größe der Gruppe soll es erleichtern, soziale Kontakte (Freundschaften) zu fördern, Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln und der Persönlichkeitsentwicklung viele Impulse zu geben.

Infos und Ansprechpartnerin

Heima Schwarz-Grote
Tel.: 0471/96269-50

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